Joachim Happel aus Kassel - “JOHAKA”
Bereits in den frühen 1950er Jahren erwachte Joachims Begeisterung für den Motorradsport. Mit einer Zündapp DB 201 bestritt er 1954 seine erste Geländefahrt, der im Laufe der Jahre noch viele folgen sollten, darunter auch mit heute längst vergessenen Fabrikaten wie Rabeneick. 1956 war sein erstes erfolgreiches Jahr, mit einer 175er Maico holte er bei 22 Starts eben so viele Klassensiege.

1963 auf Maico in Karlshafen.

Auch mit einer BMW R 26 kam er damals im Gelände gut zurecht.
1963 hörte Joachim Happel mit dem Geländesport auf und wechselte für 10 Jahre in den Automobilsport, fand aber 1972 wieder zum Geländesport zurück und war lange Jahre mit KTM dabei. 2003 erwachte sein Interesse für den Klassik- Geländesport. Seine Motorräder waren dabei keine Motorräder von der Stange, sondern Raritäten wir eine Grumpf oder Eigenbauten wie eine 300 Kubik-Einzylinder-BMW.

Diese BMW auf Basis der R 26, so wie er sie in den 60er Jahren gefahren hatte, rüstete er mit Isetta-Teilen zu einer 300er auf.

Diese WaBeHa-Maico verkaufte er später wieder an die einstigen Erbauer. WaBeHa steht für Otto WAlz, Fritz BEtzelbacher und Georg HAuger.

Geburtstagsküsschen von Ingrid Theis bei der “Schwäbischen” in Rappoltshofen.

2017 auf einer leichten italienischen SWM- Sachs 125.
Neben Klassik-Geländefahrten war Joachim Happel auch viele Jahre erfolgreich bei Klassik-Trials dabei.
2020 ist er im Alter von 83 Jahren verstorben.
© Leo Keller 2026
