Rudolf Schröder - Geländefahrer und Filmemacher
Rudolf Schröder war viele Jahre in der Geländeszene auch über unseren Kreis als Filmemacher bekannt. Als er 1974 das Sportabzeichen mit Brillanten erhielt, hängte er über Nacht seinen Helm an den Nagel und war seitdem viele Jahre mit seiner Maico oder auch BMW bei Sechstagefahrten dabei. Mit seiner Super 8-Kamera fing er packende Szenen ein, schließlich wusste er ja, wo die Musik spielte und es packende Aufnahmen gab.
Begonnen hatte alles Anfang der 1960er Jahre Als Soldat war er der Fahrer von Jochen Paul und kam so auch zum Geländesport. Schon bald war er mit einer 250er Maico am Start, der Zivilversion der Bundeswehr-Maico. Wegen der Erfolge und seiner kraftbetonten Fahrweise wurde BMW auf Rudolf aufmerksam und nahm ihn neben Wastl Nachtmann ins Werksteam auf.


Mitte der 60er Jahre stieg Rudolf Schröder wieder auf Maico um, nachdem BMW das Engagement eingestellt hat.

Rund um Ratingen 1962.

Karlshafener Geländefahrt 1963.
Pause an der ZK - wer kennt den Fahrer rechts?
Training.

Onkel Toms Hütte 1967.

Südwestfälische Geländefahrt im Siegerland 1967.

Bis 1976 sammelte Rudolf Sportabzeichenpunkte auf der großen Maico, dann verlegte er sich aufs Filmen.

Mit der Kamera dabei: 1980 beim letzten deutschen Silbervasensieg in Brioude (links hinter Fritz Nödinger mit der Tonkamera).
Noch viele Jahre war Rudolf mit seinem Projektor bei unseren Treffen dabei und zeigt dabei viele spannende Filme aus seinem Archiv. 2015 ist er im Alter von 80 Jahren verstorben.
© Leo Keller 2026
